Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen

Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen

Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen

Kommt ja mal vor, dass ein Jahr besser in der Tonne aufgehoben ist als irgendwo sonst, aber 2016 hat dieser Erkenntnis definitiv ein Krönchen aufgesetzt.

Obwohl …
Ich hab lange darüber nachgedacht, und Fakt ist, kein Jahr war so zweigeteilt wie das vergangene. Ich will und kann es gar nicht (nur) verteufeln, denn es sind doch eine Menge guter Dinge passiert.

2016 konnte was!

Ich meine, HEY! Mein erstes Buch ist erschienen! Und zwar gleich im Januar, was ein wirklich gigantastisch guter Start war. Ich habe gute, sehr gute und auch manch kritische Stimmen zu „Über den Dächern wir zwei“ erhalten, und jede einzelne hat mich überwältigt. Manche mehr, manche weniger, und eine der Schönsten flatterte gar erst zum Ende des Jahres ins Haus.

Ich habe mich selbstständig gemacht, was ein sehr, sehr schwieriger Schritt war. Immerhin hat mich die Arbeit im Buchladen wirklich erfüllt und die Entscheidung, darauf zu verzichten, ist mir nicht leicht gefallen.

Nach über sechs Monaten Schreibzeit (mit Unterbrechungen) konnte ich endlich mein zweites Buch beenden, und darauf bin ich verdammt stolz. Die ersten Einschätzungen dazu sind überraschend positiv und ich bin überglücklich, dass die Geschichte im Herbst 2017 bei Dressler erscheinen wird. Danke in dem Zug schon mal an meine großartige Lektorin Anna, die bezüglich der Story genau auf meiner Wellenlänge schwimmt.

Menschen, so tolle Menschen!

Großartige Personen haben 2016 meinen Weg gekreuzt. Manche von ihnen habe ich persönlich kennenlernen dürfen, andere über die sozialen Netzwerke. Jeder einzelne von ihnen hat mich auf seine Weise inspiriert. Nicht wenige von ihnen sind mir innerhalb weniger Wochen wahnsinnig ans Herz gewachsen und werden da hoffentlich auch noch lange kleben bleiben. Mein Dank gilt hier Menschen wie Shanty und Michael von Influenza Bookosa, Kati von Zeit zu Lesen, Sarah von Pinkfisch, Natalie Dombois, Lisa Brenner, Simone von Papiergeflüster und großartigen Autorinnen wie Sabine Osman und Anja Bagus, deren Durchhaltevermögen und Ideenreichtum mich sehr inspiriert.

Nicht zu vergessen das tägliche Leben im Draußen! Menschen wie Bernhard, Anita, Familie Wilm, Familie Kuhn, Familie Beck, Petra mit Anhang, Sabine, Sandra und allen voran mein Herz-König zeigen mir jeden Tag aufs Neue, wie (er)lebenswert die Welt ist. Danke für alles!

Ich war auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt, habe viele, viele gute Bücher gelesen, lecker gegessen, die Schönheit der Natur bewundert … und das waren nur ein paar Highlights, die mir geholfen haben, den Rest durchzustehen.

Denn da war ja auch noch …

… der Rest des Jahres.

Ende Oktober musste mein Papa uns nach schwerer Krankheit viel zu früh verlassen, und noch immer überkommen mich Momente, in denen ich am liebsten einfach losheulen würde. Das war die dritte geliebte Person innerhalb von zwei Jahren, die meiner Familie entrissen wurde, und das zehrt.

Mein Prinz wurde von einer Kinderkrankheit nach der anderen gebeutelt und musste schließlich sogar operiert werden, was er mal wieder wie ein Großer weggesteckt hat. Trotzdem war es eine schwere Zeit und mein Herz hat Wasserfälle währenddessen geblutet.

Auf politische Grauenhaftigkeiten wie den Brexit, Trump, Aleppo, den Jemen und andere könnte ich jetzt hier lang und breit eingehen, aber das ist nicht der richtige Zeitpunkt. Denkt einfach daran, dass wir es 2017 zumindest ein Stück weit selbst in der Hand haben, wie es mit unserem Land weitergehen soll. Verschließt die Augen nicht vor dem Leid anderer und urteilt nicht vorschnell.

Ach, und die unzähligen Künstler, die uns 2016 verlassen haben … nun, sagen wir mal so: David Bowie hat sich offenbar eine neue, bessere Welt geschaffen.
Das Kennwort lautet „Always“.

Und wie geht es nun weiter?

Keine Jahres-Abschluss ohne Vorsätze, nicht wahr? Auch ich habe welche im Gepäck, die sowohl mein privates als auch mein berufliches Leben beeinflussen werden.

Ich muss mich noch besser organisieren, damit ich in Zukunft mehr als zwei Wochen Urlaub im Jahr machen kann. Vor allem die Zeit für die Social Media Kanäle muss anders und effektiver genutzt werden. Ich will mehr leben, lesen und schreiben, und das alles mit weniger Druck. Denn die Liste meiner Vorhaben ist … lang. Und streichen mag ich eigentlich nichts davon.

Soviel nun also von mir zum Abschluss des Jahres. Ich hoffe sehr, dass ihr alle, die ihr das lest, einen wundervollen Abend und einen prachtvollen Start in ein hoffentlich besseres Jahr habt (oder gehabt habt, je nachdem). Ich wünsche mir, vielen von euch persönlich zu begegnen. Und zum Schluss noch eine Bitte, die Tommy Krappweis kurz vor Weihnachten im Internet verteilt hat:

Seid weniger scheiße zueinander. Das macht vieles einfacher.

Bis nächstes Jahr
Eure Angela

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4 Kommentare auf "Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen"

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