Ich verstehe es, du verstehst es, aber verstehen es die anderen?

Ich verstehe es, du verstehst es, aber verstehen es die anderen?

Ich verstehe es, du verstehst es, aber verstehen es die anderen?

Ich weiß nicht, ob ihr es wusstet, aber mein zweites Buch ist seit Dezember letzten Jahres fertig und befindet sich aktuell in der Überarbeitung. Die Arbeit macht mir wahnsinnig Spaß, beflügelt mich, füllt mich aus … und verlangt mir auch einiges ab. Warum? Nun, angefangen hat es mit dem Satz „Ich verstehe es, du verstehst es, aber verstehen es die anderen?“. Zuallererst schreibst du für dich So lautet eins der Gebote beim Schreiben. Wenn du zu Hause in deinem Kämmerchen, Arbeitszimmer, auf dem Sofa oder sonst wo sitzt und schreibst, tust du das für dich. Du bist dein erster Leser

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Kill your darlings – oder hau den Lucas!

Kill your darlings – oder hau den Lucas!

Ich dachte nicht, dass das mal jemand zu mir sagen würde: Kill your darlings. Hat sie aber gestern getan, meine Lektorin. Zwar nicht genau in diesem Wortlaut, aber ich habe sie schon verstanden. Und – verflucht! – ich muss zugeben, sie hat mich eiskalt erwischt. Eine lange Reise und viele Erkenntnisse Ich war nämlich gestern in Hamburg, um dort persönlich mit meiner zauberhaften Lektorin Anna über meinen nächsten Jugendroman (mit dem Arbeitstitel Wingmen) zu sprechen. Mann, war das aufregend! Ich liebe Zugfahren, nicht zuletzt, weil man dabei lesen, lernen und ungehemmt Menschen beobachten kann. Erst recht, wenn der Zug aufgrund

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Wie großartig Schreiben ist – und mehr

Wisst ihr, wie großartig Schreiben ist? In meinem letzten Post habe ich ja erwähnt, dass ich aktuell am zweiten Buch sitze und es kaum erwarten kann, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf zu deuten und zu jubeln: MEINS! Aber so weit bin ich noch lange nicht. Gut? Schlecht? Hmm … Lasst es mich so sagen: Es ist verdammt anstrengend. Klar, soll es auch sein. Ich bin nämlich der Meinung, dass man einem Text ruhig anmerken darf, wie viel Arbeit drinsteckt. Man soll die Geschichte zwar ohne Probleme lesen können, ich will meinen Lesern und mir jedoch die hochgezogenen Augenbrauen ersparen,

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„Ich schreibe“, sprach sie, und schrieb

Kaum startet die Homepage groß angekündigt, füllt sich mit Teasern, Tipps und blabla, schon wird es wieder etwas ruhiger darum. Aber, meine lieben Lesenden, ich habe für mein digitales Schweigen die perfekteste Ausrede aller jemals erfundenen Ausreden auf Lager: Ich schreibe. Das ist, nebenbei bemerkt, gar keine Ausrede! Ich schreibe natürlich immer irgendwie, und wenn es nur Einkaufszettel sind. Nebenher texte ich. Ich nehme mit Worten Klettertürme auseinander, Babykostwärmer und anderes Zeugs, und baue sie wieder zusammen, so sie es denn verdient haben. Ich schreibe euch ja gerade auch hier, öfter auf Facebook oder auf Twitter. Allerdings rede ich jetzt

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Was so alles ansteht

Erst Samstag, und diese Woche übertrifft bereits alle bisher dagewesenen an kreativem Input um Längen. Mein Hirn ist so voll mit Ideen und Plänen und Geschichten und Figuren und Texten, dass ich Angst habe, sie verschwinden alle im Nirvana, sobald ein Gedanke zu viel in meinem Kopf entsteht. Klingt sicher total bescheuert, ist aber tatsächlich so. [[Apropos „Klingt komisch, ist aber so“: Nach David Bowie, Alan Rickman, Roger Willemsen, Harper Lee, Umberto Eco, Peter Lustig, Guido Westerwelle, Hans-Dietrich Genscher und Imre Kertész (und vielen, vielen weiteren) ist nun auch noch Prince gestorben. Was für eine abgefahrene Liste arbeitet der Schwarze

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#ÜberDenDächernWirZwei – Warum ist Mina so, wie Mina eben ist?

[ACHTUNG! SPOILER!] Leserunden. Am Anfang dachte ich, dass mich so etwas vielleicht bloß wertvolle Schreibzeit kosten würde und man doch auch anders mit Lesern in Kontakt treten und Fragen aus dem Weg räumen könnte. Außerdem hatte ich einen wahnsinnigen Respekt – ja, Angst! – davor, zu erfahren, wo ich meinen Figuren nicht genug Fleisch auf den Körper gepackt habe, um sie dreidimensional und nachvollziehbar zu gestalten. Mittlerweile allerdings muss ich zugeben, dass ich die Leserunde zu „Über den Dächern wir zwei“ nicht nur genossen habe, sondern viele Anregungen zu kommenden Projekten mitnehmen konnte und es extrem spannend fand, einen Blick

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