Warum Austin Kleon Recht hat, wenn er sagt „Alles nur geklaut!“

Warum Austin Kleon Recht hat, wenn er sagt „Alles nur geklaut!“

Warum Austin Kleon Recht hat, wenn er sagt „Alles nur geklaut!“

Mit Schreibratgebern ist das so eine Sache. Jeder Autor kennt mindestens einen – eher zehn – und jeder Ratgeber behauptet von sich, einer der besten zu sein. Ich habe schon viele gelesen, aber wirklich beeindruckt haben mich bisher nur zwei. Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ ist dabei ebenso wenig ein typischer Ratgeber wie „Alles nur geklaut“ von Austin Kleon aus dem Mosaik Verlag. Man kann das Rad nur einmal erfinden Ist so. Aber manchmal kommt da einer, der das Rad blau macht statt schwarz, und schon finden es alle toll. Anders gesagt: Ein guter Künstler weiß, dass nichts

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Organisation ist alles, Baby!

Organisation ist alles, Baby!

I’m doing home office, darling! Was klingt das elitär und total cool und wahnsinnig entspannt – mag man denken. Aber dahinter steckt ein gewaltiger, riesiger, manchmal beängstigender Berg an Organisation! Von zu Hause arbeiten kann ja jeder … oder? Stimmt, kann jeder. Wenn er den passenden Job dafür gefunden hat. Das ist mir glücklicherweise gelungen. Als Brotjob texte ich – was man dabei übrigens lernen kann, unfassbar! Ich weiß jetzt so ziemlich alles über Filiermesser und Kochmesser, was es zu wissen gibt -, damit verdiene ich also momentan hauptsächlich mein Geld. Mein vorrangiger Grund dafür, mich selbstständig zu machen, war

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Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen

Goodbye, 2016! Ich werde dich (fast) nicht vermissen

Kommt ja mal vor, dass ein Jahr besser in der Tonne aufgehoben ist als irgendwo sonst, aber 2016 hat dieser Erkenntnis definitiv ein Krönchen aufgesetzt. Obwohl … Ich hab lange darüber nachgedacht, und Fakt ist, kein Jahr war so zweigeteilt wie das vergangene. Ich will und kann es gar nicht (nur) verteufeln, denn es sind doch eine Menge guter Dinge passiert. 2016 konnte was! Ich meine, HEY! Mein erstes Buch ist erschienen! Und zwar gleich im Januar, was ein wirklich gigantastisch guter Start war. Ich habe gute, sehr gute und auch manch kritische Stimmen zu „Über den Dächern wir zwei“

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Nie wieder! Was bedeutet das eigentlich?

Nie wieder! Was bedeutet das eigentlich?

Nie wieder. Eine krasse Aussage. Was meint ihr, versteht man das? Steigt man sofort dahinter, was genau es bedeutet, wenn man diesen Ausdruck liest oder hört oder sogar sagt? Nie wieder … Bevor ihr jetzt weiterlest, möchte ich euch darauf hinweisen, dass das hier ein sehr, sehr persönlicher Blogeintrag wird. Und falls ihr keine Lust auf ein schwieriges Thema habt, dann solltet ihr besser weiterklicken, euch irgendwelche witzigen Videos über tanzende Minions auf YouTube ansehen oder Katzenbilder. Das hier wird nicht witzig. Wo fängt man an? Ich möchte euch etwas über diesen Ausdruck erzählen, über dieses „Nie wieder“. Jeder von

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Kill your darlings – oder hau den Lucas!

Kill your darlings – oder hau den Lucas!

Ich dachte nicht, dass das mal jemand zu mir sagen würde: Kill your darlings. Hat sie aber gestern getan, meine Lektorin. Zwar nicht genau in diesem Wortlaut, aber ich habe sie schon verstanden. Und – verflucht! – ich muss zugeben, sie hat mich eiskalt erwischt. Eine lange Reise und viele Erkenntnisse Ich war nämlich gestern in Hamburg, um dort persönlich mit meiner zauberhaften Lektorin Anna über meinen nächsten Jugendroman (mit dem Arbeitstitel Wingmen) zu sprechen. Mann, war das aufregend! Ich liebe Zugfahren, nicht zuletzt, weil man dabei lesen, lernen und ungehemmt Menschen beobachten kann. Erst recht, wenn der Zug aufgrund

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Stephen King lesen – von einem der Besten lernen

Stephen King lesen – von einem der Besten lernen

Ich weiß nicht, ob ihr es wusstet, aber Stephen King ist eine echt coole Socke. Als ich jünger war – mein Gott, wie lange ist das her? Fünfzehn Jahre? -, habe ich viele seiner Romane wie Dosenravioli verschlungen. Angefangen bei den Tommyknockers über The Shining bis hin zu den Kurzgeschichten in Nachtschicht. Eine Geschichte, die mich besonders beeindruckt hat, war Needful Things. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was genau darin passiert ist, ich weiß nur noch, welche Stimmung Stephen King damit hervorrufen konnte und wie großartig die verschiedenen Figuren gezeichnet waren. Zweimal kurz hintereinander habe ich sie gelesen

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Ein Königskind, das Herzen öffnet – Emma Mills „Jane und Miss Tennyson“

Ein Königskind, das Herzen öffnet – Emma Mills „Jane und Miss Tennyson“

Was muss ein wahres Königskind eigentlich können? Einfangen, begeistern, unterhalten, vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Gerne auch darüber hinaus. Dass „Jane und Miss Tennyson“ von Emma Mills so ein Buch sein könnte, das hat es bereits verraten, als ich es von seinem Schutzumschlag befreit habe. Großartige Story in wunderschöner Aufmachung! Was für eine Schätzchen, dieses Buch! Deshalb liebe ich die Ausgaben vom Königskinder Verlag, sie sind schon von außen oft eine Augenweide. Ja, die Cover sind wie immer Geschmackssache, und scheinbar treffen sie auf weniger Begeisterung, als ihnen zusteht. Aber der Gesamteindruck zählt, und mir gefällts! (Lesebändchen! Ein Lesebändchen,

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Vom Mut, Mut zu haben

Vom Mut, Mut zu haben

Leute, ich kann euch sagen, Mut ist echt anstrengend. Für mich jedenfalls. Klar gibt es Menschen, die morgens bereits todesmutig aus dem Bett springen und sich gleich mit Gebrüll den nächsten Bären vorknöpfen – noch vor dem Frühstück! Aber zu denen gehöre ich nicht. Für mich ist es Arbeit, mutig zu sein. Apropos Arbeit … Wenn wir schon dabei sind, kann ich auch gleich die Katze aus dem Sack lassen: Ich habe gekündigt. 2004 habe ich nach langer Suche endlich einen Beruf gefunden, der mich vollkommen erfüllen und bei dem ich obendrein einem meiner Hobbys – dem Lesen – frönen

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Wie großartig Schreiben ist – und mehr

Wisst ihr, wie großartig Schreiben ist? In meinem letzten Post habe ich ja erwähnt, dass ich aktuell am zweiten Buch sitze und es kaum erwarten kann, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf zu deuten und zu jubeln: MEINS! Aber so weit bin ich noch lange nicht. Gut? Schlecht? Hmm … Lasst es mich so sagen: Es ist verdammt anstrengend. Klar, soll es auch sein. Ich bin nämlich der Meinung, dass man einem Text ruhig anmerken darf, wie viel Arbeit drinsteckt. Man soll die Geschichte zwar ohne Probleme lesen können, ich will meinen Lesern und mir jedoch die hochgezogenen Augenbrauen ersparen,

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„Ich schreibe“, sprach sie, und schrieb

Kaum startet die Homepage groß angekündigt, füllt sich mit Teasern, Tipps und blabla, schon wird es wieder etwas ruhiger darum. Aber, meine lieben Lesenden, ich habe für mein digitales Schweigen die perfekteste Ausrede aller jemals erfundenen Ausreden auf Lager: Ich schreibe. Das ist, nebenbei bemerkt, gar keine Ausrede! Ich schreibe natürlich immer irgendwie, und wenn es nur Einkaufszettel sind. Nebenher texte ich. Ich nehme mit Worten Klettertürme auseinander, Babykostwärmer und anderes Zeugs, und baue sie wieder zusammen, so sie es denn verdient haben. Ich schreibe euch ja gerade auch hier, öfter auf Facebook oder auf Twitter. Allerdings rede ich jetzt

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