Bücher

Tamara Bach – Vierzehn (#djlp17)

Auf Tamara Bach bin schon vor vielen Jahren aufmerksam geworden. Mit ihrem Roman Marsmädchen hat sie mich damals schwer beeindruckt, Busfahrt mit Kuhn stand dem in (fast) nichts nach. Doch anschließend ist es ein wenig ruhig um uns beide geworden, ich hatte die Autorin irgendwie aus den Augen verloren. Bis sie schließlich im März 2017 …

David Melling – Fragen und Antworten

Wer mich kennt, weiß über meine Liebe zu Großbritannien. Und über meine ebenso große Liebe zu wunderschön illustrierten Bilderbüchern. Nun ist David Melling ja Brite und obendrein ein begnadeter Illustrator, falls euch das bisher entgangen sein sollte, da liegt die Vermutung also nahe, dass mir sein Werk in den letzten Jahren irgendwie ans Herz gewachsen …

Aaron Blabey – Böse Jungs (#djlp17)

Ehrlich gesagt habe ich mir vorher gar keine Gedanken darüber gemacht, was für ein Buch Aaron Blabey mit Böse Jungs vorgelegt haben könnte. Da es in der Kategorie Bilderbuch beim Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert ist, dachte ich eben an genau das, ein klassisches Bilderbuch. Großformatig, viele Illustrationen, wenig Text. Tja, falsch gedacht. Denn als ich …

Simon van der Geest – Krasshüpfer (#djlp17)

Allein der Titel hat es schon in sich: Krasshüpfer. Keine Sekunde hat es gedauert, da war ich bereits davon überzeugt, dieses Buch lesen zu müssen. Und das nicht nur, weil es als eines von sechs Büchern in der Sparte Kinderbuch beim diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist. Wenn ein Autor wie Simon van der Geest einen …

Que Du Luu – Im Jahr des Affen (#djlp17)

Im Jahr des Affen ist ein leiser Roman. Que Du Luu erzählt die Geschichte ihrer Protagonistin Minh Thi Tu ohne viel Aufhebens, ohne große, schwere Worte. Wer Kitsch sucht, ist hier fehl am Platz. Stattdessen verlässt sich die Autorin auf einfache Begriffe, auf kurze, prägnante Sätze, und leitet die Aufmerksamkeit des Lesers damit genau dorthin, …

Warum Austin Kleon Recht hat, wenn er sagt “Alles nur geklaut!”

Mit Schreibratgebern ist das so eine Sache. Jeder Autor kennt mindestens einen – eher zehn – und jeder Ratgeber behauptet von sich, einer der besten zu sein. Ich habe schon viele gelesen, aber wirklich beeindruckt haben mich bisher nur zwei. Stephen Kings “Das Leben und das Schreiben” ist dabei ebenso wenig ein typischer Ratgeber wie …